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  <article>
    <body>Der &lt;b&gt;Verstand&lt;/b&gt; ist in der Philosophie das Verm&#246;gen, Begriffe zu bilden und diese zu Urteilen zu verbinden. Die heutige Verwendung des Begriffes wurde ma&#223;geblich von Immanuel Kant gepr&#228;gt, der dem Verstand h&#228;ufig die Vernunft gegen&#252;berstellt, aber auch von der Wahrnehmung (s.a. Empirie) unterscheidet.Das Wort &lt;i&gt;Verstand&lt;/i&gt; ist das Substantiv zu &#8222;verstehen&#8220; von althochdeutsch &#8222;first&#515;n&#8220;, im Sinne von &#8222;dicht davorstehen&#8220;, um zu erkennen und zu begreifen.</body>
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    <title>Verstand</title>
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    <url>http://de.wikipedia.org/wiki/Verstand</url>
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  <article>
    <body>&lt;b&gt;Anstand&lt;/b&gt; bezeichnet die &#8222;gute Sitte&#8220; im Benehmen. Zweck des &lt;i&gt;Anstands&lt;/i&gt; ist es, dem gesellschaftlichen Umgang durch Z&#252;gelung der individuellen Willk&#252;r Formen bereit zu stellen, die als Ausdruck grundlegender Wertvorstellungen gelten sollen.Der &lt;i&gt;anst&#228;ndige&lt;/i&gt; Mensch als Idealtypus des Weltbildes der Aufkl&#228;rung respektiert in Einstellung und Verhalten die Pers&#246;nlichkeit des Anderen und achtet darauf, dass dieser nicht blo&#223;gestellt (Scham), gedem&#252;tigt (Hochmut) oder benachteiligt (Ungerechtigkeit) wird.Pers&#246;nlicher &lt;i&gt;Anstand&lt;/i&gt; kann erlernt, jedoch nicht reglementiert werden; wohl aber k&#246;nnen auf Prinzipien des Anstands beruhende Regeln oder Gesetze festgelegt und zur Geltung gebracht werden. Dies geschieht grundlegend in der Erkl&#228;rung der Menschenrechte.Im Unterschied zur Einhaltung &#228;u&#223;erlicher Umgangsformen oder zur formalen Erf&#252;llung von H&#246;flichkeitsprinzipien, ist &lt;i&gt;Anstand&lt;/i&gt; die auf der Freiheit und Urteilskraft der sittlichen Person beruhende Wahl einer Haltung, welche auf Anerkennung und Aneignung des grundlegenden Wertes der &quot;Menschlichkeit&quot; (Gleichheit, W&#252;rde), sowie der gef&#252;hlten Verpflichtung gegen diesen in Verhalten und Handeln beruht.Vom &lt;i&gt;Anstand&lt;/i&gt; zu unterscheiden ist so der Begriff des &lt;i&gt;Schicklichen&lt;/i&gt; und seiner zeit- und gesellschaftstypischen Abwandlungen, welcher eine Anpassung des pers&#246;nlichen Verhaltens an eine gemeinschaftliche Norm fordert (Konformit&#228;t). &lt;i&gt;Anstand&lt;/i&gt; kann sich u.&amp;#160;U. geradezu im Versto&#223; gegen das Schickliche, die Etikette, oder die geltende soziale Norm bew&#228;hren, sofern diese den grundlegenden Wert verletzt.Im Finden, Bewahren oder Geltendmachen des &lt;i&gt;Anstandes&lt;/i&gt; in der ihn anfechtenden Situation behauptet sich die sittliche Person bzw. die sittliche Gemeinschaft.In der Alltagssprache meint &lt;i&gt;anst&#228;ndig&lt;/i&gt; auch die sorgf&#228;ltige, nach den &#8222;Regeln der Kunst&#8220; verfahrende Geschicklichkeit im Umgang mit Dingen oder &#8211;&amp;#160;im weitesten Sinne&amp;#160;&#8211; &#8222;Gegenst&#228;nden&#8220;: &lt;i&gt;Anst&#228;ndig&lt;/i&gt; ist hier, was &#8222;kunstgerecht&#8220;, &#8222;ordentlich&#8220; und &#8222;brauchbar&#8220; gemacht ist. In den Komposita Anstandsdame oder &#8222;Anstands-Wau-Wau&#8220; wird der Begriff meist nur ironisch verwendet.&lt;br /&gt;</body>
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    <title>Anstand</title>
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  <article>
    <body>Die &lt;b&gt;Zukunft&lt;/b&gt; ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt. Die Wissenschaft von der Zukunft ist die Futurologie.</body>
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    <title>Zukunft</title>
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  <article>
    <body>Der Ausdruck &lt;b&gt;Erinnerung&lt;/b&gt; bezeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Siehe auch:&lt;/b&gt;</body>
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    <title>Erinnerung</title>
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  <article>
    <body>&lt;b&gt;R&#252;ckmeldung&lt;/b&gt; oder &lt;b&gt;Feedback&lt;/b&gt; steht f&#252;r:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Siehe auch:&lt;/b&gt;</body>
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    <title>R&#252;ckmeldung</title>
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  <article>
    <body>&lt;b&gt;Verst&#228;ndigung&lt;/b&gt; ist die Kommunikation mit anderen Menschen.Eine Verst&#228;ndigung kann bedeuten:&#220;ber die einfache Zeichen&#252;bermittlung von einem Kommunikationspartner (Sender) an einen zweiten (Empf&#228;nger) hinaus beinhaltet Verst&#228;ndigung zumindest eine R&#252;ckmeldung (engl. &lt;i&gt;feedback&lt;/i&gt;) des Empf&#228;ngers an den Sender. In der Regel besteht ein Verst&#228;ndigungsprozess neben einem Interpretandum (&#196;u&#223;erung des ersten Kommunikationspartners) und einer Interpretation (Bezugnahme des zweiten Kommunikationspartners) auch aus einer Qualifikation des ersten Kommunikationspartners &#8211; also einer R&#252;ckmeldung dar&#252;ber, inwieweit er sich durch die Interpretation verstanden sieht.Elementare Verst&#228;ndigungsprozesse finden sich bereits in der Tierwelt, wo z.&amp;#160;B. ein Entenk&#252;ken der Mutter auf deren Ruf hin erst folgt, nachdem diese ihrerseits auf einen Pieplaut des K&#252;kens reagiert hat. Insofern k&#246;nnen Kommunikationsmodelle, die keine wechselseitige Bezogenheit der Beteiligten beinhalten, das Ph&#228;nomen der Verst&#228;ndigung letztlich nicht erkl&#228;ren.Bei Hilfs- und Sicherheitsorganen kommt je nach Einsatzart ggfs. ein Verst&#228;ndigungskatalog zur Anwendung. Hierbei sind von der Leitstelle, die zuerst die Meldung erh&#228;lt, anla&#223;bezogen vorbesimmte externe Organisationen oder interne Organisationseinheiten zeitnah zu verst&#228;ndigen. Beispiel hierf&#252;r: Bei einem Personenschaden der Eisenbahn ist der Rettungsdienst, der Unfallmanager der Deutschen Bahn, die Bundespolizei und die L&#228;nderpolizei zu verst&#228;ndigen. Bei einigen deutschen Polizeien gibt es hierf&#252;r die Polizeieinsatzart &lt;i&gt;Benachrichtigung&lt;/i&gt;.</body>
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    <title>Verst&#228;ndigung</title>
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  <article>
    <body>&lt;b&gt;Lesbarkeit&lt;/b&gt; ist neben der Leserlichkeit, der inhaltlichen Struktur und dem Aufbau von Texten eines von mehreren Kriterien f&#252;r die Verst&#228;ndlichkeit von Texten (Textverst&#228;ndlichkeit). Sie beruht auf der sprachlichen Gestaltung (u.a.: Wort- und Satzkomplexit&#228;t, Wortschatz) und ist damit eines der Kriterien daf&#252;r, wie einfach sich ein Text lesen, verstehen und nachvollziehen l&#228;sst. Oft wird &quot;Lesbarkeit&quot; auch mehr oder weniger mit &quot;Verst&#228;ndlichkeit&quot; gleichgesetzt.Der Leseprozess wird allerdings au&#223;er von der Lesbarkeit bzw. Verst&#228;ndlichkeit auch von Kriterien beeinflusst, die nicht auf Seiten des Textes selbst liegen, sondern auf Seiten des Lesers, so die Sprachf&#228;higkeiten, die thematischen (Fach-)Kenntnisse und Interessen des Lesers und seine Konzentration. So kann ein und derselbe Text f&#252;r einen Leser v&#246;llig unverst&#228;ndlich und f&#252;r einen anderen Leser sehr leicht nachvollziehbar sein.</body>
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    <title>Lesbarkeit</title>
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  <article>
    <body>Als &lt;b&gt;B&#252;cherw&#252;rmer&lt;/b&gt; werden die Larven verschiedener Nagek&#228;ferarten bezeichnet, deren Lebensraum urspr&#252;nglich trockenes Totholz ist. Sie befallen im Wohnumfeld des Menschen aber auch M&#246;bel, B&#252;cher oder trockene Nahrungsmittel wie Brot. Die verheerenden Verw&#252;stungen an zellulosehaltigen Stoffen, insbesondere beim Papier des Buchblocks, zeigen sich als Fra&#223;stellen in Form von Wurml&#246;chern und -g&#228;ngen. Zur Bek&#228;mpfung der Sch&#228;dlinge wird u.&#8201;a. Kohlenstoffdisulfid eingesetzt.Umgangssprachlich werden auch Menschen, die sehr viel lesen, &lt;i&gt;B&#252;cherwurm&lt;/i&gt; genannt, unter anderem, weil sie sich manchmal die B&#252;cher oft so nah vor das Gesicht halten, dass es aussieht, als ob sie diese aufessen w&#252;rden. In der Literatur wurde diese Metapher erstmals 1747 von Gotthold Ephraim Lessing in seinem Lustspiel &lt;i&gt;Der junge Gelehrte&lt;/i&gt; (3. Szene, 1. Auftritt) verwendet.Der Maler Carl Spitzweg besch&#228;ftigte sich k&#252;nstlerisch mit dem Vielleser oder &#8222;&lt;i&gt;B&#252;cherfresser&lt;/i&gt;&#8220; in seinem Gem&#228;lde &#8222;Der B&#252;cherwurm&#8220; von 1850.</body>
    <body-with-links>Als &lt;b&gt;B&#252;cherw&#252;rmer&lt;/b&gt; werden die Larven verschiedener Nagek&#228;ferarten bezeichnet, deren Lebensraum urspr&#252;nglich trockenes Totholz ist. Sie befallen im Wohnumfeld des Menschen aber auch M&#246;bel, B&#252;cher oder trockene Nahrungsmittel wie Brot. Die verheerenden Verw&#252;stungen an zellulosehaltigen Stoffen, insbesondere beim Papier des Buchblocks, zeigen sich als Fra&#223;stellen in Form von Wurml&#246;chern und -g&#228;ngen. Zur Bek&#228;mpfung der Sch&#228;dlinge wird u.&#8201;a. &lt;a href='http://www.was-ist.org/siehe-auch-54177.html#kohlenstoffdisulfid'&gt;Kohlenstoffdisulfid&lt;/a&gt; eingesetzt.Umgangssprachlich werden auch Menschen, die sehr viel lesen, &lt;i&gt;B&#252;cherwurm&lt;/i&gt; genannt, unter anderem, weil sie sich manchmal die B&#252;cher oft so nah vor das Gesicht halten, dass es aussieht, als ob sie diese aufessen w&#252;rden. In der Literatur wurde diese Metapher erstmals 1747 von Gotthold Ephraim Lessing in seinem Lustspiel &lt;i&gt;Der junge Gelehrte&lt;/i&gt; (3. Szene, 1. Auftritt) verwendet.Der Maler Carl Spitzweg besch&#228;ftigte sich k&#252;nstlerisch mit dem Vielleser oder &#8222;&lt;i&gt;B&#252;cherfresser&lt;/i&gt;&#8220; in seinem Gem&#228;lde &#8222;Der B&#252;cherwurm&#8220; von 1850.</body-with-links>
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    <title>B&#252;cherwurm</title>
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  </article>
  <article>
    <body>Eine &lt;b&gt;Trilogie&lt;/b&gt; ist ein inhaltlich zusammengeh&#246;rendes literarisches, musikalisches oder filmisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Die Einzelwerke einer Trilogie haben zwar einen gemeinsamen Rahmen, sind jedoch gleichzeitig selbstst&#228;ndig und in sich abgeschlossen.Der Name kommt vom griechischen &#964;&#961;&#953;&#955;&#959;&#947;&#943;&#945; (&lt;i&gt;trilog&#237;a&lt;/i&gt;, &#964;&#961;&#949;&#8150;&#962; &lt;i&gt;treis&lt;/i&gt; &#8222;drei&#8220; und &#955;&#972;&#947;&#959;&#962; &lt;i&gt;l&#243;gos&lt;/i&gt; &#8222;Werk&#8220;) und bezeichnete die drei Trag&#246;dien, die bei dramatischen Wettk&#228;mpfen von einem Trag&#246;diendichter hintereinander dargeboten wurden; mit dem nachfolgenden Satyrspiel ergab sich dann eine Tetralogie aus insgesamt vier (&#964;&#941;&#964;&#964;&#945;&#961;&#949;&#962; &lt;i&gt;t&#233;ttares&lt;/i&gt; &#8222;vier&#8220;) St&#252;cken.Auch einige bekannte Autobiographien wurden als Trilogie angelegt, z. B. die von Elias Canetti (&lt;i&gt;Die gerettete Zunge&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Die Fackel im Ohr&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Das Augenspiel&lt;/i&gt;) und die von Maxim Gorki (&lt;i&gt;Meine Kindheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Unter fremden Menschen&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Meine Universit&#228;ten&lt;/i&gt;).</body>
    <body-with-links>Eine &lt;b&gt;Trilogie&lt;/b&gt; ist ein inhaltlich zusammengeh&#246;rendes literarisches, musikalisches oder filmisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Die Einzelwerke einer Trilogie haben zwar einen gemeinsamen Rahmen, sind jedoch gleichzeitig selbstst&#228;ndig und in sich abgeschlossen.Der Name kommt vom griechischen &#964;&#961;&#953;&#955;&#959;&#947;&#943;&#945; (&lt;i&gt;trilog&#237;a&lt;/i&gt;, &#964;&#961;&#949;&#8150;&#962; &lt;i&gt;treis&lt;/i&gt; &#8222;drei&#8220; und &#955;&#972;&#947;&#959;&#962; &lt;i&gt;l&#243;gos&lt;/i&gt; &#8222;Werk&#8220;) und bezeichnete die drei Trag&#246;dien, die bei dramatischen Wettk&#228;mpfen von einem Trag&#246;diendichter hintereinander dargeboten wurden; mit dem nachfolgenden Satyrspiel ergab sich dann eine &lt;a href='http://www.antiquarische.eu/leben-4882.html#tetralogi'&gt;Tetralogie&lt;/a&gt; aus insgesamt vier (&#964;&#941;&#964;&#964;&#945;&#961;&#949;&#962; &lt;i&gt;t&#233;ttares&lt;/i&gt; &#8222;vier&#8220;) St&#252;cken.Auch einige bekannte Autobiographien wurden als Trilogie angelegt, z. B. die von Elias Canetti (&lt;i&gt;Die gerettete Zunge&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Die Fackel im Ohr&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Das Augenspiel&lt;/i&gt;) und die von Maxim Gorki (&lt;i&gt;Meine Kindheit&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Unter fremden Menschen&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Meine Universit&#228;ten&lt;/i&gt;).</body-with-links>
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    <title>Trilogie</title>
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  </article>
  <article>
    <body>&lt;b&gt;Bedeutsamkeit&lt;/b&gt; (&lt;b&gt;Relevanz&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;Wichtigkeit&lt;/b&gt;) ist eine Bezeichnung daf&#252;r, wie stark etwas die Wahrnehmung der Realit&#228;t von jemandem beeinflusst oder wie genau eine Information oder eine Theorie Wissen &#252;ber reale Zusammenh&#228;nge vermittelt. Sie ist ein Kriterium f&#252;r Informationsqualit&#228;t.Bedeutsamkeit h&#228;ngt vom Kontext ihrer Interpretation ab. Sie bezeichnet die Wichtigkeit eines Objekts gegen&#252;ber anderen Objekten in einem bestimmten Zusammenhang. Je gr&#246;&#223;er die von Menschen wahrgenommene Wichtigkeit von etwas ist, desto mehr schenken sie diesem Objekt ihre Aufmerksamkeit und Beachtung. Was in einem Kontext relevant ist, kann in einem anderen also unwichtig sein. Bedeutsamkeit ist individuell und subjektiv deutlich unterschiedlich.In Hinblick auf Informationen bzw. Daten bezieht sich die Bedeutsamkeit immer auf die semantische Bedeutung (den Sinn), ist aber von dieser verschieden: Die Bedeutsamkeit ist immer eine Quantifizierung, also ein einzelner Wert, der allerdings kaum objektiv messbar ist.Die Bemessung der Wichtigkeit eines Objektes erfolgt durch ein Subjekt und kann je nach Kontext auf einer objektiven oder einer subjektiven Methode beruhen: Eine objektive Methode liegt immer dann vor, wenn die zu bewertenden Parameter, deren Wertebereiche und Grenzwerte sich vollst&#228;ndig und eindeutig beschreiben lassen. Ist dies nicht m&#246;glich, so wird die Bewertung mehr oder weniger intuitiv, bzw. basierend auf Weltwissen, Lebenserfahrung und pers&#246;nlichen Beziehungen und Neigungen durchgef&#252;hrt, was eine subjektive Methode der Bemessung ist. Wesentlich beeinflusst wird die Relevanz vom Kollektiv der Menschen. Ein Rechtssystem (z. B. Strafrecht) ist die &#196;u&#223;erung eines Kollektivs von Menschen, eine Darstellung, woran dieses Kollektiv Ansto&#223; nimmt, was also nicht geduldet wird. (siehe dazu u. a. Elias Canetti, der diese Ermessensfrage in &#8222;Masse und Macht&#8220; im Wandel der Zeit beschreibt)</body>
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    <title>Bedeutsamkeit</title>
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